Freitag, 29. Dezember 2006

Wertvolle Erfahrungen

Es gibt Erfahrungen, die sind zu wertvoll, um sie lieben Menschen vorzuenthalten, auch wenn sie unangenehm sind. Zum Beispiel die Erfahrung, ein Obst zu verspeisen, das irgendwo aus dem Niemandsland zwischen Apfel und Birne stammt und laut Frau Wanderluder schmeckt, als habe es jahrelang in einem Plastikfass gelegen.

Ich fand das nicht. Ich fand, es schmeckte nach rein gar nichts. Bäh.

Neue Aktion: Motivierte Woche

So kann es ja nicht weitergehen. Neues Jahr, neues Glück, neue Aktion: Ich rufe die erste Woche des Jahres aus zur motivierten Woche. Und weil mir das jetzt gerade in den Sinn kam, wird das auch jetzt gleich eingebaut, auch wenn die Woche noch nicht angefangen hat.

motiviertewoche

Mal schauen, obs was hilft, wenn ich mir das jeden Tag anschaue und mich immer wieder daran erinnere.
Motivation kann nur aus mir selbst kommen. Ich werde mal danach suchen.

Warten

Ich glaube, ich warte auf etwas. Ich weiß nicht, worauf. Aber es fühlt sich so an. Vielleicht auf die große Börsenblase, die mein Spielgeld verzehnfacht. Oder den neuen Job, den mir jemand aus heiterem Himmel anbietet. Oder den Weltuntergang. Oder dass dieser Tag rumgeht wie die Tage davor auch. Wer weiß. Ich nicht.
Ich glaube, es ist nicht gut, sein Leben zu (v)erwarten.

Worauf warten Sie?

Donnerstag, 28. Dezember 2006

Waldschrate

Fragt mich doch eben der Mann, wo Base die Horde Waldschrate für die Werbung aufgetrieben hat. Und ob das wohl alles Soziologiestudenten im 15. Semester seien.

Woher soll ich denn sowas wissen? Könnte aber schon sein.

Unglaublich unmotiviert

Ich bin gerade selbst erstaunt darüber, welches Ausmaß berufliche Unmotivation annehmen kann. Ich sitze hier und überlege, was ich wohl zuerst nicht machen könnte.
Die Liste ist lang genug, um den heutigen Nachmittag und den morgigen Freitag mit Sinnvollem* auszufüllen, aber ich kriege den Hintern einfach nicht hoch. Stattdessen verbringe ich Stunde um Stunde mit Dingen wie Posteingang aufräumen, Schreibtisch aufräumen, Unterlagen sortieren... und das im Zeitlupentempo, damit ich schön lang was davon habe.

Ätzend. Ich glaube, zu sich selbst ist es am einfachsten grausam zu sein.

*Ob es das wirklich ist, lasse ich dahingestellt. Eigentlich finde ich das nicht. Aber es ist nicht mein Job, meinen Job für sinnlos zu halten.

Schöne Bescherung

Was haben Sie eigentlich zu Weihnachten bekommen?

Das Blasebalg ist seit dem 24. stolze Besitzerin u.a. einer Getreidemühle (sie heißt Billy, ist also wohl ein Junge) sowie einer Haspel, passend zum heimischen Spinnrad.
Beides ist zwar schon aufgestellt respektive aufgebaut, aber bislang noch nicht in Betrieb gewesen. Das kommt aber noch. Ich freu mich drauf!

Zu Silvester muss ich unbedingt Balduin wecken. Balduin ist mein Sauerteig. Momentan hält er im Kühlschrank Winterschlaf, aber er sieht noch gut aus. Wird Zeit, dass er mal wieder gefüttert wird und in die nächste Generation geht.
Wussen Sie, dass ein richtiges Sauerteigbrot keine zusätzliche Hefe braucht?
Und wussten Sie, dass es sogar Foren gibt, in denen über die richtige Behandlung Führung eines Sauerteiges diskutiert wird?
Ok, letzteres ist nicht sehr verwunderlich, es gibt schließlich kaum ein Thema, zu dem es kein Forum gibt.

Hat jemand von Ihnen ein Schaf?

Mittwoch, 27. Dezember 2006

An der A8, zweiter Weihnachtsfeiertag 06

rueckfahrt

Geiles Teil

Das will ich haben. Sofort!

Enttäuschte Erwartungen

Gelegentlich, wenn ich nichts besseres mit mir anzufangen weiß, klicke ich mich auf die twoday-Startseite und schaue mir an, was in den Fremdblogs passiert. Und bin immer wieder enttäuscht. Nicht wegen der Inhalte, nein. Sondern wegen des häufig vollkommen fehlenden optischen Zusammenhangs zwischen Icon-Bild und Blog-Layout.

Da klick ich ein Fremdblog an, das mir wegen des Icons interessant/sympathisch/sonstwie einladend vorkommt, und dann entspricht das so überhaupt nicht den optischen Erwartungen, die ich hatte. Als wenn man ein Restaurant betritt, weil das Schild und die Speisekarte draußen im Kasten so nett aussahen, und drinnen entpuppt es sich als üble Spelunke.

Mein Lieblingsradio.

Klick

Saure Krautfrage

Weiß zufällig jemand, wie viele Kohlköpfe man braucht, um ein 40-Liter-Sauerkrautfass zu füllen? Und wie viele Jahre man zu zweit davon essen kann?

Haarig.

Die Hersteller von Lockenstäben werden von der Industrie für Kurzhaar-Pflegeprodukte gesponsert, da bin ich mir sicher. Wie sonst sollte es zu erklären sein, dass man einen solchen Stab kaum ordnungsgemäß benutzen kann, ohne eines Teils seiner Haarpracht dabei verlustig zu gehen?

Das Blasebalg hatte 2003 noch raspelkurze Haare. Wie es dazu kam, ist eine längere Geschichte und hatte mit Haarfarbe, Bleichmittel, einem Wochenende und Pumuckl zu tun, aber das gehört jetzt nicht hierher.
Seit 2003 lasse ich mir die Haare aber wachsen und habe es jetzt schon weit über Schulterlänge gebracht. Ich möchte herausfinden, wie lang sie werden können. Egal, ob das gut aussieht oder nicht. Einmal im Leben sollte man das ausprobieren, finde ich.

Zu Heiligabend wollte ich mir nun ein paar Löckchen Marke Rauschgoldengel eindrehen. Zum Einsatz kam Mutters Lockenstab. Die ersten paar Löckchen sahen auch ganz allerliebst aus. Dann aber kam der Hinterkopf dran - und der Lockenstab nicht mehr raus. Festgefressen. Keine Chance. Eine halbe Stunde lang habe ich versucht zu retten, was zu retten war. Letztlich half aber doch nur die Schere.

Jetzt habe ich einen unregelmäßigen Stufenschnitt hinten. Ganz toll. Kurzzeitig war ich versucht, einfach alles abzuschneiden. Aber was solls... im Pferdeschwanz sieht man es kaum. Wäre doch gelacht, wenn ich in diesem Leben nicht mehr herausfinde, wie lang meine Haare werden können, pah!

Fehlentscheidung

Ich gehe zwischen den Jahren arbeiten. Drei entspannte Tage, an denen ich mal den lang vernachlässigten Posteingang aufräumen kann. Und meinen Schreibtisch.
Mann, bin ich blöd.
Morgens liegen bleiben wäre schöner gewesen. Das Büro ist voll besetzt, habe ich den Eindruck. Kaum jemand im Urlaub. Business as usual. Und mein Rechner quäkt alle fünf Minuten, dass er neu gestartet werden möchte.
Hmpf.

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Schluss, aus, vorbei.
Ich hab die Faxen dicke. Dieses ständige Server-Gehänge...
Blasebalg - 15. Feb, 21:58
hui, das war der erste...
hui, das war der erste tipp den ich bekam. danke herr...
inspector.tina - 15. Feb, 19:39
danke, dass sie das:...
danke, dass sie das: (nein, keine illegalen Klaukopien!)...
inspector.tina - 15. Feb, 19:36
1.000 Gründe, warum ich...
Weil er mein persönlicher Webmaster ist und mir gerade...
Blasebalg - 15. Feb, 18:49
Danke!
Du bist leider glaubich erst der Dritte oder so :)
Florian (Gast) - 15. Feb, 16:26

Über das Blaseblog

Das Blaseblog ist online seit 6829 Tagen. Zuletzt wurde es aktualisiert am Donnerstag, 15. Februar 2007, 21:58. Wenn Sie historisch interessiert sind, möchten Sie vielleicht nachlesen, was im ersten Blog des Blasebalgs so alles passiert ist. Hier geht's lang.

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